Der kleine Tag

Ein generationsübergreifendes Theaterprojekt

„Der kleine Tag“, wurde als integratives, interdisziplinäres Kunst- und Kulturprojekt für Menschen aller Altersklassen, nach einer Idee von Barbara Theisen konzipiert.

In Anlehnung an das bestehende Musical „Der kleine Tag“, von Rolf Zuckowski, wurden Themen wie Einmaligkeit und Wichtigkeit eines jeden Einzelnen, sowie die Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft erarbeitet und in Szene gesetzt .

Kurzbeschreibung des Musicals:

Erzählt wird die Geschichte eines „kleinen Tages“, der wie alle bisherigen und zukünftigen Tage im Lichtreich hinter den Sternen lebt. Voller Ungeduld wartet er darauf, auf einem Lichtstrahl zur Erde zu reisen, doch die Reihenfolge ist seit ewiger Zeit festgelegt. Jeder Tag kann nur ein einziges Mal auf der Erde sein. Endlich ist es soweit, er, der 23.April ist dran. Voll Freude und Neugier erlebt der „kleine Tag“ seinen Tag und kehrt abends glücklich ins Lichtreich zurück. Doch als er von seinen Abenteuern unten auf der Erde erzählt, haben die bedeutsamen Tage „der ersten“ und „zweiten Reihe“ nur Spott und Hohn für seine alltäglichen und wenig spektakulären Erlebnisse übrig. Der kleine Tag zieht sich traurig zurück und hört nur noch selten zu wenn die anderen Tage abends von ihrer Reise erzählen. Oft denkt er an seine Erlebnisse auf der Erde und kommt zu dem Schluss, dass er ein guter und wichtiger Tag war, ungeachtet dessen was die anderen Tage sagen.

Ein Jahr später kommt wieder ein 23.April zurück ins Lichtreich und berichtet, dass der 23 April jetzt überall ein Feiertag auf der Erde geworden sei. Aber nicht seinetwegen, sondern wegen des „kleinen Tages“ im vorherigen Jahr. Denn erst als der Tag damals vorbei war, haben die Menschen festgestellt, dass dies der friedlichste Tag aller Zeiten war. Nirgendwo auf der Erde wurde gekämpft und gestritten und deshalb feiern die Menschen diesen Tag jetzt jedes Jahr. So wird dem „kleinen Tag“ dann doch noch die Ehre der „ersten Reihe“ zu teil, doch für ihn ist es längst nicht mehr so wichtig. Er weiß auch so, wer er ist.